Auf den Fotos seht Ihr mein Enkelchen Shantala, die im September 5 Jahre alt wird. Sie verbrachte mal wieder einen ganzen Tag bei uns auf der Quinta Eanna, tobte mit mir im Pool und hatte großen Spaß mit unseren vielen Tieren. Sie ist ein echtes Naturkind, lebt mit ihren Eltern ebenfalls auf einer Quinta, nicht weit weg von uns. Auch dort gibt es viele Tiere, angefangen bei Hunden und Katzen bis hin zu Schafen, Enten und Hühnern.
Es öffnet mir immer wieder das Herz zu beobachten, wie Kinder so unbedarft und mit unverfälschter Intuition der Natur, den Tieren und den Pflanzen begegnen. Okay, ich muss zugeben, dass Shantala kein Kind der "Digital Natives" ist, wie man die Internet-Handy-Kinder heute bezeichnet. Eigentlich ist sie mit 5 Jahren nicht mehr zu jung dafür. Nicht wenige ihrer Kumpelinen und Kumpels leben mit dem Tablet und dem Handy. Allerdings kommen mir diese Kinder auch immer etwas verkrampfter, ja bisweilen sogar gestresst vor.
Meine Tochter und ihr Mann betreiben ein Restaurant. Wenn wir sie abends mal besuchen, dann beobachte ich gerne die Gäste. Es wird in Deutschland nicht anders sein, aber dennoch finde ich es bemerkenswert, wenn eine ganze Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern schweigend am Tisch sitzt und jeder auf sein Handy starrt. Wirklich entspannt wirken sie auf mich nicht und sie verpassen das Wesentliche - finde ich. Der Himmel über der Algarve beispielsweise, ist nachts extrem klar und die Sterne sprichwörtlich zum Greifen nahe. Mangels Großstädten und Indsutrie ist die Luft hier sehr sauber. Sitzt man auf der Terrasse des Restaurants müsste man den Kopf einfach mal vom Handy weg nach oben recken und man würde sich im Anblick eines überwältigenden Sternenmeers verlieren.
DANN käme wiederum das Tablet zu einem sinnvollen Einsatz. Es gibt eine App, die man gegen den Himmel hält und die einem die sichtbaren Sternenbilder, Sterne und Planeten sozusagen beschriftet. Man sieht also das, was am Himmel zu sehen ist auch 1:1 auf dem Bildschirm (durch die interne Kamera), aber eben beschriftet und das ist wirklich toll.
Ihr seht, ich bin kein Technikfeind und ich verachte weder das Internet noch das Handy. Im Gegenteil bin ich als Autor auch froh, dass es das alles gibt, denn schneller kann man gar nicht recherchieren, insbesondere, wenn es um kleine Nebensächlichkeiten geht, die in einem Buch dennoch stimmig sein sollten. Früher, als ich meine ersten Bücher schrieb - meist historische Romane - war es ein mega Aufwand sich z.B. das passende Kartenmaterial zu besorgen. Ich besitze noch heute mehrere Enzyklopädien auf DVD, die mir, neben meiner doch recht umfangreichen Bibliothek, bei den Recherchen halfen. Es war dennoch zeitaufwendig. Heute ist es nur ein kurzer Suchbegriff und man findet, was man braucht. Das ist klasse!!!
Wenn Internet, Handy und Tablet aber zum Stressfaktor werden und Kindern ihrer natürliche Entspanntheit nehmen, dann sollte man als Eltern ins Grübeln kommen. Ok, die Kinder machen nur nach, was die Eltern vorleben und daher sollten wir Eltern und Großeltern in den Spiegel schauen und überlegen, ob wir nicht selbst etwas unentspannt sind, wenn wir uns dem Informationsdruck des Social Media aussetzen und meinen, dauernd unser Leben und jedes gelutschte Bonbon posten zu müssen, auch wenn wir eigentlich gar nichts gehaltvolles dazu zu sagen haben ...
Als das obere Bild entstand, hatte meine Frau Karin, Shantala gerade geduscht, die Haare gewaschen, mit Spülung gepflegt und Zöpfe geflochten, sowie den Körper eingecremt. Das war es, was unserem Enkelchen guttat und was sie den ganzen Tag bekam, persönliche Zuwendung statt virtueller Reizüberflutung. Sie schlief plötzlich ganz entspannt ein - dummerweise auf dem Couctisch - und sah so zufrieden aus. Solange Kinder entspannt bleiben und ihre Zufriedenheit in einer Welt der Nähe, Liebe und Zuwendung finden können, ist alles im grünen Bereich. Ich befürchte allerdings, dass wir, gesellschaftlich gesehen, bereits im gelben, teilweise sogar roten Bereich sind, was unsere Kinder angeht. Die Schönheit unseres Planeten kann der Mensch nur erfassen, wenn er sich dafür öffnet und sich dem stellt was er real fühlt, erspürt und mit dem Herzen sieht. Das werden virtuelle 3D- Erlebnisse nie ersetzen können. Warum die Menschheit virtuell durch einen Wald laufen muss und sich dem atemberaubenden Anblick von Bergen, dem Meer oder wunderschöner Tiere nicht mehr real ansehen soll, werde ich nie verstehen, aber muss ich auch nicht.
Montag, 29. August 2016
Dienstag, 23. August 2016
Es gibt so Phasen im Leben ....
... auf die könnte man verzichten, aber sie gehören dazu und man sollte sie nehmen wie sie sind.
In den letzten Tagen kam alles zusammen und irgendwie huschen dann solche Sätze durch meinen Kopf wie:
"Warum haben es alle auf mich abgesehen?" oder "Muss das jetzt auch noch sein?"
Ihr kennt das sicherlich auch, und jeder hat seine eigene Strategie, damit umzugehen.
Was war passiert?
Es begann damit, dass mein PC gecrasht ist (zu deutsch: kaputt gegangen) oder genauer gesagt, es hat die Festplatte erwischt. Okay, ich bin ein recht ordentlicher und strukturierter Mensch und habe Backups (zu deutsch: Sicherungskopien) von all meinen Daten, allerdings kann man die Programminstallationen so ohne Weiteres nicht sichern. Das bedeutet, dass man nach einem Festplattenwechsel alles neu installieren muss. Für mich bedeutet das, dass ich all meine Programme zum Bücher schreiben und setzen neu installieren muss, also z.B. den Duden, Papyrus, Framemaker, OneNote, CardFile usw. Danach müssen dann Daten im Umfang von 1TB (=1.000GB) aus meiner Recherchedatenbank wieder aufgespielt werden ... naja ... man hat ja sonst nichts zu tun.
Aber ich habe fünf Schwager, weil meine Frau mit fünf Brüdern aufgewachsen ist. Einer dieser Brüder ist ein echter Freak, was man bei einem Beamten im Ruhestand gar nicht vermuten möchte. Er schickte mir ein tolles Programm zusammen mit einer neuen Festplatte. Damit sollte es möglich sein, die alte Platte zu clonen (zu deutsch: Programminstallationen retten und 1:1 kopieren).
Also, das Päckchen kam an, ich schnappte mir eine Schere um es aufzuschneiden. Ihr kennt das sicher auch, dass heutzutage alles so verpackt ist, als müsse es den nächsten Atomkrieg überstehen. Ergebnis: Schere rutscht ab und fährt mir in die Fingerkuppe meines rechten Daumens. Die Kuppe ist zwar nicht ab, aber fast, jedenfalls hängt sie nur noch an einem kleinen Steg. Es hat so geblutet, dass ein Vampir davon hätte satt werden können. Naja und schmerzfrei war es auch nicht. Meine Frau Karin hat alles sachgerecht verarztet, so wie sie es bei unseren Hunden auch immer macht. Allerdings bekam ich zum Trost kein Leckerchen.
Man glaubt gar nicht, wofür man seinen rechten Daumen im Alltag immer wieder benötigt. Hat schon mal jemand versucht ohne Daumen eine Zahnbürste zu halten und die Beißer zu schrubben? Naja und das Duschen an diesem Abend war auch kein Vergnügen, denn das Duschgel brannte wie Feuer in der Wunde. Jetzt weiß ich endlich, warum es Deodorants gibt, die angeblich 48 Stunden halten ... Dennoch, ich dusche lieber täglich ...
Trotz besagtem, lädierten Daumen baute ich die neue Festplatte in den PC ein. So ein Einbau schreit an sich schon nach den Fähigkeiten eines Feinmechanikers, aber mit Verband und berührungsempfindlicher Fingerkuppe war es eine echte Herausforderung. Danach warf ich das tolle Programm an und sechs Stunden später war der Kuchen gegessen, alles funktionierte so wie es sollte. Ich dachte: nun geht es wieder aufwärts.
Da ich immer der Ansicht war, Wunden würden am besten an der Luft heilen, beschloss ich, zumindest im Haus, ohne Verband herumzulaufen. Draußen bei unseren Tieren geht das eh nicht. Gestern dann war es soweit ... ich rückte meinen Stuhl näher an den Schreibtisch und schlug genau mit besagter Daumenkuppe gegen eine Kante des Möbels. Ergebnis: ein Schmerz wie ein Messerstich und ein Blutstrom ergoss sich auf den Boden. Die bereits leicht geheilte Wunde sah schlimmer aus, als je zuvor. Karin kam, versorgte mich und ich schwor mir, nie mehr ohne Verband herumzurennen.
Nun sind meine Fertigkeiten an der Tastatur zwar etwas eingeschränkt, aber der Daumen ist gesichert und wird erst wieder entlassen, wenn er gänzlich verheilt ist. Ich verschweige an dieser Stelle, dass ich mir Tags zuvor beim reinigen der Trinkgefäße unserer Hunde die Wunde schon einmal aufgerissen hatte, als ein dünner Faden des Stahlschwammes sich in der halb abgerissenen Fingerkuppe verfangen hatte. Blöd dabei war, dass ich hinten im Tal war und jede Menge Dreck in die Wunde geriet. Dennoch bleibe ich tapfer und nehme keine Antibiotika, denn: wer in der Natur lebt, hat ein stärkeres Immunsystem, als der normale Stadtmensch. Ich komme hier mit so vielen Keimen in Berührung und werde dennoch nie krank, geschweige denn bekomme ich Schnupfen oder Grippe. Natur und einfaches Leben haben echt praktische Nebenwirkungen.
All die anderen kleinen Katastrophen der letzten Tage erwähne ich nur am Rande:
- Auto kaputt, muss in die Werkstatt
- meine Frau hat eine schlimme Ohrenentzündung und echte krasse Schmerzen
- die Hitze setzt vor allem unseren Senioren zu und wir kämpfen darum, dass es alle gut überstehen
- Unser Schützling Rucco macht uns Sorgen, weil es ihm nicht gutgeht
- BabyBub wollte einen Einbrecher stellen und hat dabei das obere Außentor aus den Angeln gebrochen. Dazu muss man wissen, dass BabyBub gute 56kg wiegt und zu einer Kampfhundrasse gehört. Naja und wie repariere ich nun dieses Tor angesichts meines kaputten Daumens??? So lassen kann man es aber auch nicht, denn die beiden großen Tore sind unser wichtigster Schutz ...
Mit einem Wort: Auch in meinem Alltag jenseits des Schreibens wird es nie langweilig.
Und so wünsche ich mir, auch mal wieder ein Glückspilz zu sein.
In den letzten Tagen kam alles zusammen und irgendwie huschen dann solche Sätze durch meinen Kopf wie:
"Warum haben es alle auf mich abgesehen?" oder "Muss das jetzt auch noch sein?"
Ihr kennt das sicherlich auch, und jeder hat seine eigene Strategie, damit umzugehen.
Was war passiert?
Es begann damit, dass mein PC gecrasht ist (zu deutsch: kaputt gegangen) oder genauer gesagt, es hat die Festplatte erwischt. Okay, ich bin ein recht ordentlicher und strukturierter Mensch und habe Backups (zu deutsch: Sicherungskopien) von all meinen Daten, allerdings kann man die Programminstallationen so ohne Weiteres nicht sichern. Das bedeutet, dass man nach einem Festplattenwechsel alles neu installieren muss. Für mich bedeutet das, dass ich all meine Programme zum Bücher schreiben und setzen neu installieren muss, also z.B. den Duden, Papyrus, Framemaker, OneNote, CardFile usw. Danach müssen dann Daten im Umfang von 1TB (=1.000GB) aus meiner Recherchedatenbank wieder aufgespielt werden ... naja ... man hat ja sonst nichts zu tun.
Aber ich habe fünf Schwager, weil meine Frau mit fünf Brüdern aufgewachsen ist. Einer dieser Brüder ist ein echter Freak, was man bei einem Beamten im Ruhestand gar nicht vermuten möchte. Er schickte mir ein tolles Programm zusammen mit einer neuen Festplatte. Damit sollte es möglich sein, die alte Platte zu clonen (zu deutsch: Programminstallationen retten und 1:1 kopieren).
Also, das Päckchen kam an, ich schnappte mir eine Schere um es aufzuschneiden. Ihr kennt das sicher auch, dass heutzutage alles so verpackt ist, als müsse es den nächsten Atomkrieg überstehen. Ergebnis: Schere rutscht ab und fährt mir in die Fingerkuppe meines rechten Daumens. Die Kuppe ist zwar nicht ab, aber fast, jedenfalls hängt sie nur noch an einem kleinen Steg. Es hat so geblutet, dass ein Vampir davon hätte satt werden können. Naja und schmerzfrei war es auch nicht. Meine Frau Karin hat alles sachgerecht verarztet, so wie sie es bei unseren Hunden auch immer macht. Allerdings bekam ich zum Trost kein Leckerchen.
Man glaubt gar nicht, wofür man seinen rechten Daumen im Alltag immer wieder benötigt. Hat schon mal jemand versucht ohne Daumen eine Zahnbürste zu halten und die Beißer zu schrubben? Naja und das Duschen an diesem Abend war auch kein Vergnügen, denn das Duschgel brannte wie Feuer in der Wunde. Jetzt weiß ich endlich, warum es Deodorants gibt, die angeblich 48 Stunden halten ... Dennoch, ich dusche lieber täglich ...
Trotz besagtem, lädierten Daumen baute ich die neue Festplatte in den PC ein. So ein Einbau schreit an sich schon nach den Fähigkeiten eines Feinmechanikers, aber mit Verband und berührungsempfindlicher Fingerkuppe war es eine echte Herausforderung. Danach warf ich das tolle Programm an und sechs Stunden später war der Kuchen gegessen, alles funktionierte so wie es sollte. Ich dachte: nun geht es wieder aufwärts.
Da ich immer der Ansicht war, Wunden würden am besten an der Luft heilen, beschloss ich, zumindest im Haus, ohne Verband herumzulaufen. Draußen bei unseren Tieren geht das eh nicht. Gestern dann war es soweit ... ich rückte meinen Stuhl näher an den Schreibtisch und schlug genau mit besagter Daumenkuppe gegen eine Kante des Möbels. Ergebnis: ein Schmerz wie ein Messerstich und ein Blutstrom ergoss sich auf den Boden. Die bereits leicht geheilte Wunde sah schlimmer aus, als je zuvor. Karin kam, versorgte mich und ich schwor mir, nie mehr ohne Verband herumzurennen.
Nun sind meine Fertigkeiten an der Tastatur zwar etwas eingeschränkt, aber der Daumen ist gesichert und wird erst wieder entlassen, wenn er gänzlich verheilt ist. Ich verschweige an dieser Stelle, dass ich mir Tags zuvor beim reinigen der Trinkgefäße unserer Hunde die Wunde schon einmal aufgerissen hatte, als ein dünner Faden des Stahlschwammes sich in der halb abgerissenen Fingerkuppe verfangen hatte. Blöd dabei war, dass ich hinten im Tal war und jede Menge Dreck in die Wunde geriet. Dennoch bleibe ich tapfer und nehme keine Antibiotika, denn: wer in der Natur lebt, hat ein stärkeres Immunsystem, als der normale Stadtmensch. Ich komme hier mit so vielen Keimen in Berührung und werde dennoch nie krank, geschweige denn bekomme ich Schnupfen oder Grippe. Natur und einfaches Leben haben echt praktische Nebenwirkungen.
All die anderen kleinen Katastrophen der letzten Tage erwähne ich nur am Rande:
- Auto kaputt, muss in die Werkstatt
- meine Frau hat eine schlimme Ohrenentzündung und echte krasse Schmerzen
- die Hitze setzt vor allem unseren Senioren zu und wir kämpfen darum, dass es alle gut überstehen
- Unser Schützling Rucco macht uns Sorgen, weil es ihm nicht gutgeht
- BabyBub wollte einen Einbrecher stellen und hat dabei das obere Außentor aus den Angeln gebrochen. Dazu muss man wissen, dass BabyBub gute 56kg wiegt und zu einer Kampfhundrasse gehört. Naja und wie repariere ich nun dieses Tor angesichts meines kaputten Daumens??? So lassen kann man es aber auch nicht, denn die beiden großen Tore sind unser wichtigster Schutz ...
Mit einem Wort: Auch in meinem Alltag jenseits des Schreibens wird es nie langweilig.
Und so wünsche ich mir, auch mal wieder ein Glückspilz zu sein.
Samstag, 20. August 2016
Was bedeutet Menschlichkeit wirklich?
Ich habe letztens einen Film gesehen, in dem es darum ging, die Menschlichkeit abzuschalten. Warum wollten die Protagonisten so etwas tun? Sie wollten Schmerz und Trauer nicht mehr empfinden müssen und stattdessen nur noch Fun haben.
Trauer und Schmerz gehören ebenso wie Freude und Lebenslust zu unserem Leben. Das Eine kann man ohne das Andere nicht wahrnehmen. Bestünde unser Leben nur aus Freude und Spaß, würden wir genau diese Gefühle nicht mehr als erstrebenswert empfinden. Verbannen wir Schmerz, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Verzweiflung aus unserer Gefühlswelt, verpassen wir wesentliche Aspekte des Spektrums, welches das Leben uns bietet. Die wirklich tollen, das Herz erwärmende Momente würden wir verpassen.
Nun stellt sich die Frage: Was für ein Wesen wären wir, wenn wir unsere Menschlichkeit ausschalten würden? Ich habe einige Bekannte danach gefragt. Die, zumindest für mich erstaunliche Antwort war: Dann wären wir nicht besser als die Tiere?
Diese Antwort impliziert, dass wir Menschen normalerweise besser sind als Tiere. Dieses Bessersein basiert offenbar auf der Menschlichkeit, die uns so besonders macht und aus der Natur heraushebt ....
Ist das so?
Also ich kann dieser Sichtweise nicht folgen. Doch um das zu erklären, sollte ich erst einmal definieren, was ich unter Menschlichkeit verstehe. Okay, das wäre genug Stoff für ein ganzes Buch, doch ich will es in sechs Punkten zusammenfassen, die ich für besonders signifikant halte.
1. Fühlen und seine Gefühle so einordnen können, dass man angemessen reagieren kann
2. Empathie für seine Sozialpartner aufbringen, also bereit und fähig sein, zu verstehen und nachvollziehen zu können, was in dem Anderen vorgeht und darauf angemessen reagieren
3. Verantwortung für Sozialpartner übernehmen, aber auch für Wesen die nicht aus dem unmittelbaren, sozialen Umfeld kommen. Das bedingt, dass man hilflosen Wesen eine Chance gibt und bereit ist, ihnen unter die Arme zu greifen
4. Bedingungslos lieben und in dieser Liebe alles für den- oder diejenigen zu geben, den bzw. die man liebt
5. Loyalität, also für die eigene Gemeinschaft eintreten, stets loyal gegenüber der Gemeinschaft/Familie sein und sie mit ganzer Kraft beschützen, wenn dies notwendig sein sollte
6. Die persönlichen Bedürfnisse in Balance zu den Bedürfnissen anderer bringen, um stets in einem harmonischen Ausgleich leben zu können.
Ich lebe ja nun schon seit gut 20 Jahren inmitten der Natur, beobachte Pflanzen und Tiere, wobei ich mit vielen Tieren in einer Art Sozialsystem zusammenlebe. Irgendwie ist es mir nicht gelungen, den Unterschied zwischen Mensch und Tier zu entdecken.
Ja, es mag seltsam klingen, aber dass die Menschlichkeit uns besser macht, als die Tiere, vermag ich nicht zu bestätigen. Unsere Tiere leben in einem sehr natürlichen Umfeld. Es war stets mein Ziel, ihnen den Raum zu geben, sich frei und gemäß ihren Instinkten entfalten zu können. Das Ergebnis meiner Beobachtungen ist schnell auf den Punkt gebracht: Die Tiere erfüllen all die o.a. Punkte, die eigentlich die Menschlichkeit umreißen sollten. Den entscheidenden Unterschied aber sehe ich in der Tatsache, dass Menschen durchaus in der Lage sind, ihre Menschlichkeit aus unterschiedlichsten Gründen abzuschalten. Bei Tieren habe ich nie beobachtet, dass sie aus ihrer Wesensart ausgebrochen sind und Dinge getan haben, die nicht ihrem wahren Wesen entsprochen haben. Künstlich traumatisierte Tiere, nehme ich davon mal aus.
Konkret beziehe ich das nicht nur auf Hunde, sondern auch auf Katzen, Pferde, Ziegen, Hühner, Enten usw. also auf all die unterschiedlichen Wesen, die hier in all den Jahren ein Zuhause gefunden haben. Entscheidend für mich ist das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Arten. Selbst stark traumatisierte Seelen, deren Verhalten anfangs untypisch war, konnten wieder zu sich selbst finden. Warum? Einfach weil es eine Gemeinschaft gab, die sich empathisch verhielt, tolerant war und bereit war, neuen Mitgliedern eine Chance zu geben, ihnen den Schmerz zu nehmen und sie wieder zu dem Wesen werden zu lassen, das sie einmal waren. Das filigrane Sozialsystem der Natur machte es möglich. Artgenossen sind die besten Heiler.
Genau in diesem Punkt gibt es einen entscheidenden Unterschied zum Menschen. Bekommt ein Tier die Chance zu sich zu finden und in eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ergreift es diese Chance immer, ohne die Gemeinschaft über die Maßen zu beanspruchen oder auszubeuten. Tiere bewahren stets die Balance. Menschen hingegen neigen häufig dazu, aus ehrlich gemeinter Hilfe einen Anspruch herleiten zu dürfen und dann die helfende Gemeinschaft auszunutzen.
Wenn ich mich im Alltag unserer globalisierten Welt umsehe, entdecke ich immer öfter, in welch erschreckendem Maß Menschen bereit sind, ihre Menschlichkeit auszuschalten und durch Egoismus zu ersetzen. Sie verlieren jedes Maß und jede Balance zwischen den eigenen Interessen und denen der Anderen. Ich befürchte, dass das Ausschalten der Menschlichkeit wie ein Virus weiter um sich greifen wird. Was aber ist ein Mensch ohne Menschlichkeit? Er wird sicherlich nicht zum Tier. Ich fürchte aber, dass er dann zum typischen Menschen wird, einem Wesen, das sich über alles und jeden erhebt und sich bereits das Potential geschaffen hat, die eigene Art vollständig auszurotten. Das ist in der Geschichte der Evolution ein einmaliger Vorgang. Nie hatte es eine Art darauf abgesehen, sich selbst zu vernichten, außer dem Menschen. Warum? Weil es schlicht und ergreifend gegen die Natur ist.
Trauer und Schmerz gehören ebenso wie Freude und Lebenslust zu unserem Leben. Das Eine kann man ohne das Andere nicht wahrnehmen. Bestünde unser Leben nur aus Freude und Spaß, würden wir genau diese Gefühle nicht mehr als erstrebenswert empfinden. Verbannen wir Schmerz, Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Verzweiflung aus unserer Gefühlswelt, verpassen wir wesentliche Aspekte des Spektrums, welches das Leben uns bietet. Die wirklich tollen, das Herz erwärmende Momente würden wir verpassen.
Nun stellt sich die Frage: Was für ein Wesen wären wir, wenn wir unsere Menschlichkeit ausschalten würden? Ich habe einige Bekannte danach gefragt. Die, zumindest für mich erstaunliche Antwort war: Dann wären wir nicht besser als die Tiere?
Diese Antwort impliziert, dass wir Menschen normalerweise besser sind als Tiere. Dieses Bessersein basiert offenbar auf der Menschlichkeit, die uns so besonders macht und aus der Natur heraushebt ....
Ist das so?
Also ich kann dieser Sichtweise nicht folgen. Doch um das zu erklären, sollte ich erst einmal definieren, was ich unter Menschlichkeit verstehe. Okay, das wäre genug Stoff für ein ganzes Buch, doch ich will es in sechs Punkten zusammenfassen, die ich für besonders signifikant halte.
1. Fühlen und seine Gefühle so einordnen können, dass man angemessen reagieren kann
2. Empathie für seine Sozialpartner aufbringen, also bereit und fähig sein, zu verstehen und nachvollziehen zu können, was in dem Anderen vorgeht und darauf angemessen reagieren
3. Verantwortung für Sozialpartner übernehmen, aber auch für Wesen die nicht aus dem unmittelbaren, sozialen Umfeld kommen. Das bedingt, dass man hilflosen Wesen eine Chance gibt und bereit ist, ihnen unter die Arme zu greifen
4. Bedingungslos lieben und in dieser Liebe alles für den- oder diejenigen zu geben, den bzw. die man liebt
5. Loyalität, also für die eigene Gemeinschaft eintreten, stets loyal gegenüber der Gemeinschaft/Familie sein und sie mit ganzer Kraft beschützen, wenn dies notwendig sein sollte
6. Die persönlichen Bedürfnisse in Balance zu den Bedürfnissen anderer bringen, um stets in einem harmonischen Ausgleich leben zu können.
Ich lebe ja nun schon seit gut 20 Jahren inmitten der Natur, beobachte Pflanzen und Tiere, wobei ich mit vielen Tieren in einer Art Sozialsystem zusammenlebe. Irgendwie ist es mir nicht gelungen, den Unterschied zwischen Mensch und Tier zu entdecken.
Ja, es mag seltsam klingen, aber dass die Menschlichkeit uns besser macht, als die Tiere, vermag ich nicht zu bestätigen. Unsere Tiere leben in einem sehr natürlichen Umfeld. Es war stets mein Ziel, ihnen den Raum zu geben, sich frei und gemäß ihren Instinkten entfalten zu können. Das Ergebnis meiner Beobachtungen ist schnell auf den Punkt gebracht: Die Tiere erfüllen all die o.a. Punkte, die eigentlich die Menschlichkeit umreißen sollten. Den entscheidenden Unterschied aber sehe ich in der Tatsache, dass Menschen durchaus in der Lage sind, ihre Menschlichkeit aus unterschiedlichsten Gründen abzuschalten. Bei Tieren habe ich nie beobachtet, dass sie aus ihrer Wesensart ausgebrochen sind und Dinge getan haben, die nicht ihrem wahren Wesen entsprochen haben. Künstlich traumatisierte Tiere, nehme ich davon mal aus.
Konkret beziehe ich das nicht nur auf Hunde, sondern auch auf Katzen, Pferde, Ziegen, Hühner, Enten usw. also auf all die unterschiedlichen Wesen, die hier in all den Jahren ein Zuhause gefunden haben. Entscheidend für mich ist das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Arten. Selbst stark traumatisierte Seelen, deren Verhalten anfangs untypisch war, konnten wieder zu sich selbst finden. Warum? Einfach weil es eine Gemeinschaft gab, die sich empathisch verhielt, tolerant war und bereit war, neuen Mitgliedern eine Chance zu geben, ihnen den Schmerz zu nehmen und sie wieder zu dem Wesen werden zu lassen, das sie einmal waren. Das filigrane Sozialsystem der Natur machte es möglich. Artgenossen sind die besten Heiler.
Genau in diesem Punkt gibt es einen entscheidenden Unterschied zum Menschen. Bekommt ein Tier die Chance zu sich zu finden und in eine Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ergreift es diese Chance immer, ohne die Gemeinschaft über die Maßen zu beanspruchen oder auszubeuten. Tiere bewahren stets die Balance. Menschen hingegen neigen häufig dazu, aus ehrlich gemeinter Hilfe einen Anspruch herleiten zu dürfen und dann die helfende Gemeinschaft auszunutzen.
Wenn ich mich im Alltag unserer globalisierten Welt umsehe, entdecke ich immer öfter, in welch erschreckendem Maß Menschen bereit sind, ihre Menschlichkeit auszuschalten und durch Egoismus zu ersetzen. Sie verlieren jedes Maß und jede Balance zwischen den eigenen Interessen und denen der Anderen. Ich befürchte, dass das Ausschalten der Menschlichkeit wie ein Virus weiter um sich greifen wird. Was aber ist ein Mensch ohne Menschlichkeit? Er wird sicherlich nicht zum Tier. Ich fürchte aber, dass er dann zum typischen Menschen wird, einem Wesen, das sich über alles und jeden erhebt und sich bereits das Potential geschaffen hat, die eigene Art vollständig auszurotten. Das ist in der Geschichte der Evolution ein einmaliger Vorgang. Nie hatte es eine Art darauf abgesehen, sich selbst zu vernichten, außer dem Menschen. Warum? Weil es schlicht und ergreifend gegen die Natur ist.
Dienstag, 16. August 2016
Wie funktioniert das Schicksal?
Ich möchte heute an meinen letzten Blogeintrag anknüpfen und ein paar Gedanken über den Begriff Schicksal formulieren.
Logischerweise habe ich mir immer wieder den Kopf über das zermartert, was wir Schicksal nennen. Ich denke, dass niemand eine endgültige und ultimative Wahrheit kennt, die uns die finale Antwort liefert. Mir ist das sogenannte Schicksal auf zweierlei Weise begegnet:
1. als eine führende Kraft, die mir geholfen hat, meine Bestimmung im Leben zu finden
2. als etwas, dass man selbst in die Hand nehmen und lenken kann
Man hat, nach meiner Erfahrung, immer eine Chance, sein Schicksal selbst zu bestimmen und zu lenken, denn es gibt immer eine Alternative, egal wie aussichtslos eine Situation auch sein mag. Schicksal fordert den Menschen heraus. Es tischt ihm oft genug schwierige Situationen auf. Mancher wird schon mit Beginn seines Lebens in eine schwierige, herausfordernde Situation geboren. Ich habe mich nie einem unabwendbaren, finsteren Schicksal ausgeliefert gefühlt, obwohl die dunklen Phasen in den ersten 40 Jahren meines Lebens ganz klar dominierten. Mein Ansatz war, verstehen zu wollen, was das Schicksal mir zeigen will, was es mir sagen will und auf welchen Weg es mich bringen will. Die Frage nach dem "Warum" hat mich stets angetrieben und letztlich nach vorne gebracht.
Das Erstaunlichste aber fand ich, dass sich mein Lebensweg immer wieder mit Menschen und anderen Wesen kreuzte, die in besonderer Art mit mir verbunden waren. Letztlich ging es jedes Mal darum, dass wir uns gegenseitig helfen konnten, uns gegenseitig wesentlich weiter voran brachten, als wir es alleine geschafft hätten. Wenn wir Menschen offen begegnen und uns überlegen, warum sie uns über den Weg laufen, erkennen wir sehr schnell, dass sich zwei Schicksale getroffen haben und das nicht ohne Grund. Es bedeutet nicht notwendigerweise, dass man mit diesen Menschen dann sein Leben lang befreundet und eng zusammen sein muss. Im Gegenteil kann es sein, dass man ein Stück des Weges zusammen geht, bis die gemeinsame Aufgabe erfüllt ist und die Wege sich dann wieder trennen.
Das Schicksal tut Dinge, damit wir uns gegenseitig helfen können.
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt den ganz großen Unterschied zwischen Menschen und Tieren mache, sind wir doch alle ein Teil der Natur. In meiner Wahrnehmung sind alle beseelten Wesen Teil unseres Lebens und damit auch Teil unseres Schicksals. Was die letzten 20 Jahre meines Lebens angeht, so hat mich das Schicksal zu Wesen geführt, die Hilfe suchten und irgendwie vergessen worden waren, leider auch von denen, die sich den Schutz dieser Wesen auf die Fahnen geschrieben hatten, aber Fahnen sind ja geduldig und flattern im Wind, wie die Menschen, die sie hochhalten ....
Entscheidend aber ist für mich, dass diese Hilfe für vergessene und wirklich leidende Kreaturen keineswegs eine einseitige Sache war. Ich habe oben das Wort "gegenseitig" bewusst unterstrichen, denn genau diese verlorenen Seelen haben auch mir unglaublich geholfen. Sie haben mich weit gebracht, haben mir Dinge gezeigt, die ich nicht kannte und haben mir geholfen, meine Bestimmung zu finden.
Letztlich sind in unserem Projekt Menschen und Tiere zusammengekommen, um sich gegenseitig zu helfen. Hier helfen sich auch viele Tiere untereinander, entwickelten über die Jahre sehr feine soziale Strukturen, halfen sich gegenseitig, wieder gesund und lebensfroh zu werden. Andererseits halfen sie uns Menschen, Zusammenhänge zu begreifen und Prioritäten zu setzen, die unserem Leben einen wirklichen Sinn gaben, gemäß unserer Bestimmung. Wir Menschen sind durch die Hilfe unserer Schützlinge, die geworden, die wir einmal waren ... damals ... vor langer Zeit, als wir geboren wurden, unschuldig, frei, mit offenem Herzen und neugierig auf das Leben. Okay, man hat versucht uns die Unschuld, das offene Herz und auch die Neugierde zu nehmen. Man hat versucht, uns in ein Schema zu pressen, dass gesellschaftlich anerkannt war. Es mag sogar phasenweise gelungen sein, letztlich aber haben wir zurückgefunden zu uns selbst und das verdanken wir den Wesen, Menschen wie Tieren, die unseren Lebenweg gekreuzt haben. Das hat das Schicksal wirklich clever eingefädelt.
Auf diesem Foto seht ihr unseren Heilkater Gizmo mit der alten Hanna. Gizmo hat seine Fähigkeiten immer genutzt, um alten und sehr kranken Hunden und Katzen beizustehen und sie zu pflegen. Er hat das auf unglaublich einfühlsame Art gemacht. Bisweilen ging er soweit, dass er sogar uns Menschen nicht mehr an seine Patienten heranließ, weil er sicher war, besser zu wissen, was gut für sie war.
Logischerweise habe ich mir immer wieder den Kopf über das zermartert, was wir Schicksal nennen. Ich denke, dass niemand eine endgültige und ultimative Wahrheit kennt, die uns die finale Antwort liefert. Mir ist das sogenannte Schicksal auf zweierlei Weise begegnet:
1. als eine führende Kraft, die mir geholfen hat, meine Bestimmung im Leben zu finden
2. als etwas, dass man selbst in die Hand nehmen und lenken kann
Man hat, nach meiner Erfahrung, immer eine Chance, sein Schicksal selbst zu bestimmen und zu lenken, denn es gibt immer eine Alternative, egal wie aussichtslos eine Situation auch sein mag. Schicksal fordert den Menschen heraus. Es tischt ihm oft genug schwierige Situationen auf. Mancher wird schon mit Beginn seines Lebens in eine schwierige, herausfordernde Situation geboren. Ich habe mich nie einem unabwendbaren, finsteren Schicksal ausgeliefert gefühlt, obwohl die dunklen Phasen in den ersten 40 Jahren meines Lebens ganz klar dominierten. Mein Ansatz war, verstehen zu wollen, was das Schicksal mir zeigen will, was es mir sagen will und auf welchen Weg es mich bringen will. Die Frage nach dem "Warum" hat mich stets angetrieben und letztlich nach vorne gebracht.
Das Erstaunlichste aber fand ich, dass sich mein Lebensweg immer wieder mit Menschen und anderen Wesen kreuzte, die in besonderer Art mit mir verbunden waren. Letztlich ging es jedes Mal darum, dass wir uns gegenseitig helfen konnten, uns gegenseitig wesentlich weiter voran brachten, als wir es alleine geschafft hätten. Wenn wir Menschen offen begegnen und uns überlegen, warum sie uns über den Weg laufen, erkennen wir sehr schnell, dass sich zwei Schicksale getroffen haben und das nicht ohne Grund. Es bedeutet nicht notwendigerweise, dass man mit diesen Menschen dann sein Leben lang befreundet und eng zusammen sein muss. Im Gegenteil kann es sein, dass man ein Stück des Weges zusammen geht, bis die gemeinsame Aufgabe erfüllt ist und die Wege sich dann wieder trennen.
Das Schicksal tut Dinge, damit wir uns gegenseitig helfen können.
Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt den ganz großen Unterschied zwischen Menschen und Tieren mache, sind wir doch alle ein Teil der Natur. In meiner Wahrnehmung sind alle beseelten Wesen Teil unseres Lebens und damit auch Teil unseres Schicksals. Was die letzten 20 Jahre meines Lebens angeht, so hat mich das Schicksal zu Wesen geführt, die Hilfe suchten und irgendwie vergessen worden waren, leider auch von denen, die sich den Schutz dieser Wesen auf die Fahnen geschrieben hatten, aber Fahnen sind ja geduldig und flattern im Wind, wie die Menschen, die sie hochhalten ....
Entscheidend aber ist für mich, dass diese Hilfe für vergessene und wirklich leidende Kreaturen keineswegs eine einseitige Sache war. Ich habe oben das Wort "gegenseitig" bewusst unterstrichen, denn genau diese verlorenen Seelen haben auch mir unglaublich geholfen. Sie haben mich weit gebracht, haben mir Dinge gezeigt, die ich nicht kannte und haben mir geholfen, meine Bestimmung zu finden.
Letztlich sind in unserem Projekt Menschen und Tiere zusammengekommen, um sich gegenseitig zu helfen. Hier helfen sich auch viele Tiere untereinander, entwickelten über die Jahre sehr feine soziale Strukturen, halfen sich gegenseitig, wieder gesund und lebensfroh zu werden. Andererseits halfen sie uns Menschen, Zusammenhänge zu begreifen und Prioritäten zu setzen, die unserem Leben einen wirklichen Sinn gaben, gemäß unserer Bestimmung. Wir Menschen sind durch die Hilfe unserer Schützlinge, die geworden, die wir einmal waren ... damals ... vor langer Zeit, als wir geboren wurden, unschuldig, frei, mit offenem Herzen und neugierig auf das Leben. Okay, man hat versucht uns die Unschuld, das offene Herz und auch die Neugierde zu nehmen. Man hat versucht, uns in ein Schema zu pressen, dass gesellschaftlich anerkannt war. Es mag sogar phasenweise gelungen sein, letztlich aber haben wir zurückgefunden zu uns selbst und das verdanken wir den Wesen, Menschen wie Tieren, die unseren Lebenweg gekreuzt haben. Das hat das Schicksal wirklich clever eingefädelt.
Auf diesem Foto seht ihr unseren Heilkater Gizmo mit der alten Hanna. Gizmo hat seine Fähigkeiten immer genutzt, um alten und sehr kranken Hunden und Katzen beizustehen und sie zu pflegen. Er hat das auf unglaublich einfühlsame Art gemacht. Bisweilen ging er soweit, dass er sogar uns Menschen nicht mehr an seine Patienten heranließ, weil er sicher war, besser zu wissen, was gut für sie war.
Sonntag, 14. August 2016
Warum ist es wie es ist?
Nicht selten habe ich mir die Frage gestellt, warum mir bestimmte Dinge im Leben widerfahren sind. Bisweilen empfand ich ein vermeintliches Unglück als ungerecht, glaubte irgendwie vom Glück vergessen worden zu sein. Ok, ich definierte Glück schon immer etwas jenseits der üblichen Standards, indem ich es nicht an Materielles gebunden hatte. Für mich bezog sich der Begriff Glück vor allem auf mein Innenleben, also ein gewisses in sich ruhen, sich selbst lieben können, seine Bestimmung finden, wissen wo man seinen Platz im Leben hat. Der Kern des Glücks war für mich das Gefühl angekommen zu sein. Doch dieses Gefühl hatte ich über 40 Jahre hinweg niemals.
Solange ich denken kann, habe ich nach dieser Geborgenheit gesucht, die ich in meinem Elternhaus nie fand. Unbewusst aber hatte ich wohl schon als kleines Kind das eine Prinzip verstanden (meine ältesten Erinnerungen reichen zurück in die Zeit als ich ungefähr 4 Jahre alt war): Das Leben fordert dich heraus, es lässt dich kämpfen, damit du stark wirst, so stark, dass du die wahren Herausforderungen deines Lebens später meistern kannst und nicht zerbrichst.
Ich musste kämpfen und ich musste diese Kämpfe gewinnen. Es waren Kämpfe, die in mir getobt haben, ja sogar dazu angetan waren, mich zu zerstören, zumal es um die Grundbedürfnisse eines Kindes/Menschen ging: Geborgenheit, geliebt werden, Vertrauen. Das Leben hat mir einen unsichbaren roten Faden an die Hand gegeben, eine Art Lebensplan, an dem ich mich orientieren konnte. Nein, ich kannte diesen Plan nicht, wusste gute 40 Jahre lang nicht einmal, dass er existiert, aber irgendwie habe ich doch gespürt, dass da etwas ist. Glücklicherweise bin ich diesem Unbewussten gefolgt, habe gekämpft und fest daran geglaubt, dass es einen Ort gibt, aber auch Menschen und Seelen, bei denen ich Geborgenheit finden kann, denen ich vertrauen darf, ohne enttäuscht zu werden und von denen ich geliebt werde, so wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Macken. Es ist nicht mal eine Handvoll Menschen, auf die das zutrifft, aber es sind die entscheidenden Menschen und denen möchte ich mit genau diesen Zeilen sagen, wie dankbar ich ihnen bin und wie sehr ich sie liebe. Die Einen leben in Deutschland, die Anderen hier in Portugal.
Meine Frau Karin ist der Mensch, der das alles hier mit mir teilt, zu mir steht, egal was kommt und mich so nimmt, wie ich bin. Ich sag inmer zu ihr: "Ich möchte nicht mit mir zusammen sein müssen". Es ist schon ein besonderes Glück, wenn man im Leben seinen Seelenpartner trifft und dafür bin ich unendlich dankbar.
Karin wie auch ich, wir haben beide ein hartes Leben hinter uns, mussten mit Erlebnissen klarkommen, die uns hätten brechen können. Dennoch sind wir stärker geworden. Unsere Herzen haben sich nicht verhärtet, wir sind nicht verbittert oder mürrisch, nein, wir sind so stark geworden, dass wir seit vielen Jahren anderen Wesen genau das geben können, was wir selbst immer gesucht und über viele Jahre hinweg vermisst haben. Die Erfahrungen, die wir gemacht haben, führten dazu, dass wir genau den Wesen Geborgenheit, Liebe und Verlässlichkeit schenken können, die gänzlich vergessen und abgeschrieben wurden. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf unsere Hunde, sondern auf die Natur insgesamt. Egal ob Käfer, Schlange, Eidechse, Biene oder Vogel, egal ob Baum, Busch, Blume oder Gräser, wir geben der Natur das, was sie zurecht von ihren Mitbewohnern namens Mensch erwarten kann: Respekt, Fürsorge, Sicherheit.
Manchmal denke ich, dass wir schon als Kinder einen Vertrag mit der Natur unterschrieben haben, ohne es zu wissen. Im Laufe unseres Lebens lernten wir, worauf es wirklich ankommt und nun ist es an uns, diesen Vertrag zu erfüllen. Es war ein langer Weg, es war ein Weg, geprägt von teilweise verstörenden und auch grausamen Erlebnissen, doch wir sind angekommen, haben unser emotionales Zuhause gefunden und geben dem Leben - und damit der Natur - das zurück, was sie uns gelehrt hat. Das ist der Grund, warum ich unser Zuhause damals, vor über 20 Jahren Quinta Eanna getauft habe, denn es bedeutet zu Deutsch Haus des Himmels.
Solange ich denken kann, habe ich nach dieser Geborgenheit gesucht, die ich in meinem Elternhaus nie fand. Unbewusst aber hatte ich wohl schon als kleines Kind das eine Prinzip verstanden (meine ältesten Erinnerungen reichen zurück in die Zeit als ich ungefähr 4 Jahre alt war): Das Leben fordert dich heraus, es lässt dich kämpfen, damit du stark wirst, so stark, dass du die wahren Herausforderungen deines Lebens später meistern kannst und nicht zerbrichst.
Ich musste kämpfen und ich musste diese Kämpfe gewinnen. Es waren Kämpfe, die in mir getobt haben, ja sogar dazu angetan waren, mich zu zerstören, zumal es um die Grundbedürfnisse eines Kindes/Menschen ging: Geborgenheit, geliebt werden, Vertrauen. Das Leben hat mir einen unsichbaren roten Faden an die Hand gegeben, eine Art Lebensplan, an dem ich mich orientieren konnte. Nein, ich kannte diesen Plan nicht, wusste gute 40 Jahre lang nicht einmal, dass er existiert, aber irgendwie habe ich doch gespürt, dass da etwas ist. Glücklicherweise bin ich diesem Unbewussten gefolgt, habe gekämpft und fest daran geglaubt, dass es einen Ort gibt, aber auch Menschen und Seelen, bei denen ich Geborgenheit finden kann, denen ich vertrauen darf, ohne enttäuscht zu werden und von denen ich geliebt werde, so wie ich bin, mit all meinen Fehlern und Macken. Es ist nicht mal eine Handvoll Menschen, auf die das zutrifft, aber es sind die entscheidenden Menschen und denen möchte ich mit genau diesen Zeilen sagen, wie dankbar ich ihnen bin und wie sehr ich sie liebe. Die Einen leben in Deutschland, die Anderen hier in Portugal.
Meine Frau Karin ist der Mensch, der das alles hier mit mir teilt, zu mir steht, egal was kommt und mich so nimmt, wie ich bin. Ich sag inmer zu ihr: "Ich möchte nicht mit mir zusammen sein müssen". Es ist schon ein besonderes Glück, wenn man im Leben seinen Seelenpartner trifft und dafür bin ich unendlich dankbar.
Karin wie auch ich, wir haben beide ein hartes Leben hinter uns, mussten mit Erlebnissen klarkommen, die uns hätten brechen können. Dennoch sind wir stärker geworden. Unsere Herzen haben sich nicht verhärtet, wir sind nicht verbittert oder mürrisch, nein, wir sind so stark geworden, dass wir seit vielen Jahren anderen Wesen genau das geben können, was wir selbst immer gesucht und über viele Jahre hinweg vermisst haben. Die Erfahrungen, die wir gemacht haben, führten dazu, dass wir genau den Wesen Geborgenheit, Liebe und Verlässlichkeit schenken können, die gänzlich vergessen und abgeschrieben wurden. Das bezieht sich allerdings nicht nur auf unsere Hunde, sondern auf die Natur insgesamt. Egal ob Käfer, Schlange, Eidechse, Biene oder Vogel, egal ob Baum, Busch, Blume oder Gräser, wir geben der Natur das, was sie zurecht von ihren Mitbewohnern namens Mensch erwarten kann: Respekt, Fürsorge, Sicherheit.
Manchmal denke ich, dass wir schon als Kinder einen Vertrag mit der Natur unterschrieben haben, ohne es zu wissen. Im Laufe unseres Lebens lernten wir, worauf es wirklich ankommt und nun ist es an uns, diesen Vertrag zu erfüllen. Es war ein langer Weg, es war ein Weg, geprägt von teilweise verstörenden und auch grausamen Erlebnissen, doch wir sind angekommen, haben unser emotionales Zuhause gefunden und geben dem Leben - und damit der Natur - das zurück, was sie uns gelehrt hat. Das ist der Grund, warum ich unser Zuhause damals, vor über 20 Jahren Quinta Eanna getauft habe, denn es bedeutet zu Deutsch Haus des Himmels.
Donnerstag, 11. August 2016
Was prägt meinen Alltag???
Ok, ich gebe zu, dass ich diese Vorstellungen vor über 40 Jahren hatte, aber dennoch hat mich das vermeintlich ideale Leben eines Schriftstellers stets angetrieben, genau diesen Lebenstraum nie aus den Augen zu verlieren und nach einem Leben zu streben, das dem o.a. einigermaßen nahekommt.
Was ist daraus geworden???
1. Ja, ich habe eine sonnendurchflutete Terrasse
2. Ja, ich habe einen Notebook
3. Ja, ich blicke auf eine mediterran wirkende Landschaft, auch wenn sie zu den Gestaden des Atlantiks gehört
4. Ja, ich kann wunderbare Vögel wie Seeadler, Falken, Habichte, Nachtigallen, Eulen u.v.m. beobachten
5. Nein, die Verleger stehen nicht Schlange, dafür sorgt ein völlig übersättigter Markt, den Monopolisten wir Amazon mit neuen Geschäftsmodellen beherrschen
6. Nein, die 20 Jahre jüngere Blondine habe ich mir erspart, dafür aber eine wunderbare Frau gefunden, die mitten im Leben steht und mit mir ein schwieriges Leben teilt
7. Ja, sie bringt mir Erfrischungen - aber dafür koche ich jeden Abend - und sie hat den Blick ... den Blick von dem die Männer träumen ....
Bleibt die Frage, warum mein Alltag nicht von Lesereisen, Talkshows und Buchmessen geprägt ist. Man kann und soll im Leben Träume verfolgen und sie niemals aufgeben.
Was aber war wirklich mein Traum? Vordergründig die o.a. Punkte, was aber dahintersteckte, wurde mir erst letztens klar, als ich die Fragen eines Interviews beantworten sollte. Ich kramte eine uralte Mappe heraus, in der ich handschriftlich mein erstes Buch verewigt hatte. Titel: "Gedanken über eine kybernetische Weltregierung". Ich war damals 13 Jahre alt (1966), las Bücher von Menschen, die bereits die großen Katastrophen kommen sahen und etwas dagegen unternehmen wollten. Ihren Ideen zu folgen war leicht für mich, denn ich sah es nicht anders, im Gegensatz zu meinen Eltern. Diskussionen führten nur zu schlagkräftigen Strafen (was damals üblich war, denn Widerspruch und eine eigene Meinung war gleichbedeutend mit Respektlosigkeit) und es blieb mir nichts anderes übrig, als in den Untergrund zu gehen = heimlich zu schreiben und meine Mappe unter Schulbüchern zu verstecken. Nun waren meine schulischen Leistungen nicht brillant, aber absolut ausreichend, um Zeit zum Lesen und Schreiben abzweigen zu können. Es gab damals weder Smartphone noch Internet und man wusste noch, dass ein Buch nicht auf einem Reader, sondern in der Bibliothek zu finden ist.
Ich wurde sehr streng erzogen, so streng, dass meine Eltern heutzutage mit dem Gesetz in Konflikt kämen. Es bedeutete, keine Freunde, nicht rausgehen, aber lesen durfte ich. Also wanderte ich regelmäßig in die Leihbibliothek und kam mit 2 Arten von Büchern zurück, den Offiziellen und den Heimlichen ... Offiziell las ich historische Bücher, inofiziell waren es Bücher über die Zukunft unseres Planeten, speziell auch zur Situation und Entwicklung in Afrika und Südamerika.
Im selben Jahr kam ein Dokumentarfilm in die Kinos mit dem Titel "Africa Addio". Statt in einen Mickey Maus Film zu gehen, was mir im Rahmen unseres Sommerurlaubs in Südtirol erlaubt wurde, entschloss ich mich, mir genau diesen Film anzusehen. Ausschnitte davon habe ich auf YouTube gefunden, als ich gerade recherchierte, ob man den Film überhaupt noch kennt ... Der Film war sehr umstritten, man warf ihm sogar Rassismus vor. Ok, ich war 13 Jahre alt, glaubte aber eine bestimmte Botschaft zu erkennen, die in meinen Augen die Folgen einer brutalen Ausbeutung im Rahmen der Kolonialisierung zeigte. Mag sein, dass ich es damals falsch interpretiert habe, aber die Abgründe menschlichen Handelns und die Rücksichtslosigkeit der Politik so drastisch zu sehen, hat mich schon geprägt.
Tief beeindruckt und inspiriert, reifte in mir der Wunsch, Schriftsteller zu werden und engagierte Bücher zu schreiben, die die Welt verändern. Dabei wäre ja die o.a. Blondine auch nicht hinderlich gewesen. Als ich, wie in Himmelswölfe beschrieben, nach Portugal auswanderte, wurde mir schnell klar, dass das Schreiben nur ein Teil meines Lebens sein konnte. Man verändert die Welt vor allem durch Ideale, die man in konkrete Handlungen umsetzt. Als ich hier begann das Naturschutzprojekt aufzubauen, war es für mich eine Selbstverständlichkeit, entsprach es doch genau den Idealen, die schon immer latent in mir schlummerten.
Somit ist mein Alltag heute von harter Arbeit geprägt, von einem sehr bescheidenen Leben zugunsten unserer Schützlinge und eben Nächten in denen ich meine Gedanken in möglichst unterhaltsamer Form zu Papier bzw. zu Word bringe. Mein Tag ist geprägt von einem strammen Zeitplan, die Uhr ist das wichtigste Utensil, denn unsere Schützlinge brauchen Zuverlässigkeit und Stabilität, um wieder genesen zu können und ein artgerechtes Leben zu führen. Pünktlichkeit und feste Abläufe helfen verlorenes Vertrauen in die Menschen wieder aufzubauen und genau darum geht es uns.
Insbesondere mein vorletztes Buch "Retro 2032 - Sie vergaßen das Gestern" greift die Themen von 1966 wieder auf und zeigt in erschreckender Weise wie aktuell sie sind. Klar, ich habe alles in einen spannenden Thriller verpackt, denn lesen muss ja auch Spaß machen. Dennoch sind es Themen, die mir am Herzen liegen. Zweifellos kann man neben der Theorie und dem Anprangern auch selbst etwas bewirken, indem man das Herz in die Hand nimmt, eigene Befindlichkeiten zurückstellt und sich auf den Kern dessen besinnt, was man tief in sich als Bestimmung bzw. Schicksal erkannt hat.
Mittwoch, 10. August 2016
Wer liest eigentlich meine Bücher?
Menschen, die meine Bücher lesen, sind Menschen, die über den Tellerrand schauen wollen, die sich intensiver mit bestimmten Themen beschäftigen, aber dennoch auch unterhalten werden wollen. Sie haben Spaß am Lesen, entspannen sich bei der Lektüre und lieben es, über das ein oder andere nachzudenken. Sie geben sich nicht mit platten, populistischen Statements ab, wollen aber auch nicht bierernst und verbissen durch´s Leben gehen, permanent empört und entsetzt über die schlechten Menschen um sie herum.
Ich denke, man kann Unterhaltung und Freude am Lesen durchaus auch auf einem gewissen Niveau verbinden. In meinem Büchern versuche ich genau das hinzubekommen. Im Mittelpunkt meines Interesses steht der Mensch als wandelbares Individuum. Ich zeige auf, dass jeder Mensch sich verändern kann, ja sogar verändern muss. Das ganze Leben ist ein einziger Veränderungs- und Wachstumsprozess und diesen Prozess in meinen Büchern zu beschreiben, finde ich sehr spannend. In Himmelswölfe habe ich mich selbst unter die Lupe genommen. Ich blicke auf fast 63 Lebensjahre zurück, also ein durchaus langer Zeitraum. Alte Tagebücher zu lesen und zu erkennen, wie ich mich verändert habe, wie sich die Prioritäten in meinem Leben verschoben haben und wo ich heute stehe, war und ist ein spannender Prozess.
Die magische Geschichte dieser Quinta, und unser Clans der Himmelswölfe, die ja kein Fantasieprodukt sind, haben maßgeblichen Anteil an dem, was mein persönliches Wachstum beeinflusst hat, und das gilt nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau Karin, die ihre Gedanken auch schon intensiv in Buchform dokumentiert hat.
Auf dem Foto seht Ihr einen meiner "Leser", den Russel. Er ist allerdings "vorbelastet", denn auch er ist ein Himmelswolf, eines dieser Geschöpfe, die auf der Quinta Eanna ein neues Leben, ihre Gesundheit und ganz viel Lebensfreude wiederfanden.
Heute lebt Russel in Berlin, bei einer sehr guten Freundin von uns. Natürlich liest er seinem Frauchen Karin aus den Himmelswölfen vor, denn die Beiden kennen die Quinta und das Tal der Raben sehr gut. Russel kam damals schwer krank und verletzt zu uns. Wie die meisten unserer Schützlinge, war auch er kein einfacher Fall und es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis wir ihn wieder auf der Reihe hatten. Unsere Freundin hatte sich sofort in ihn verliebt und wollte ihn ganz schnell bei sich haben. Bedenken hatten wir keine, denn Karin (nicht zu verwechseln mit meiner Frau gleichen Namens) bot das perfekte Zuhause für einen Hund.
Wir haben schon damals nur sehr wenige Hunde vermittelt und auch nur an wirklich gute Freunde. Seit einigen Jahren jedoch vermitteln wir überhaupt keine Hunde mehr. Die Gründe sind vielfältig, vor allem aber sehen wir keinen Sinn darin, Hunde von einem Land ins andere zu karren und zu riskieren, dass sie am Ende doch in einem deutschen Tierheim landen. Sie alle sind Teil unserer großen Familie und haben einen festen Platz in unseren Herzen. Wir sorgen für sie, solange sie leben.
Oft - um nicht zu sagen meistens - werden kranke Hunde vermittelt, die Papiere falsch ausgestellt und die neuen Besitzer schlecht oder gar nicht aufgeklärt. Deutsche Tierärzte sind logischerweise nicht auf die diversen Krankheiten eingestellt, die es in südlichen Ländern, nicht aber in Deutschland gibt. Wo also soll eine sinnvolle medizinische Betreuung herkommen? Kranke Hunde vermittelt man nicht!!!
Also musste Karin viel Geduld beweisen und auch sehr lange auf ihren heiß geliebten Russel warten. Daher hat sie ihn mehrmals besucht und dabei unser Leben kennengelernt. Erst als das finale Blutbild 100%ig in Ordnung war, durfte er reisen. Wir waren ganz sicher, dass es echte Liebe war, die Karin antrieb, geduldig zu sein. Wir wussten, er würde ein Leben im Paradies bekommen. So kam´s dann auch und wir freuen uns, immer mal wieder von ihm zu hören oder Bilder zu sehen.
Ich denke, man kann Unterhaltung und Freude am Lesen durchaus auch auf einem gewissen Niveau verbinden. In meinem Büchern versuche ich genau das hinzubekommen. Im Mittelpunkt meines Interesses steht der Mensch als wandelbares Individuum. Ich zeige auf, dass jeder Mensch sich verändern kann, ja sogar verändern muss. Das ganze Leben ist ein einziger Veränderungs- und Wachstumsprozess und diesen Prozess in meinen Büchern zu beschreiben, finde ich sehr spannend. In Himmelswölfe habe ich mich selbst unter die Lupe genommen. Ich blicke auf fast 63 Lebensjahre zurück, also ein durchaus langer Zeitraum. Alte Tagebücher zu lesen und zu erkennen, wie ich mich verändert habe, wie sich die Prioritäten in meinem Leben verschoben haben und wo ich heute stehe, war und ist ein spannender Prozess.
Die magische Geschichte dieser Quinta, und unser Clans der Himmelswölfe, die ja kein Fantasieprodukt sind, haben maßgeblichen Anteil an dem, was mein persönliches Wachstum beeinflusst hat, und das gilt nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau Karin, die ihre Gedanken auch schon intensiv in Buchform dokumentiert hat.
Auf dem Foto seht Ihr einen meiner "Leser", den Russel. Er ist allerdings "vorbelastet", denn auch er ist ein Himmelswolf, eines dieser Geschöpfe, die auf der Quinta Eanna ein neues Leben, ihre Gesundheit und ganz viel Lebensfreude wiederfanden.
Heute lebt Russel in Berlin, bei einer sehr guten Freundin von uns. Natürlich liest er seinem Frauchen Karin aus den Himmelswölfen vor, denn die Beiden kennen die Quinta und das Tal der Raben sehr gut. Russel kam damals schwer krank und verletzt zu uns. Wie die meisten unserer Schützlinge, war auch er kein einfacher Fall und es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis wir ihn wieder auf der Reihe hatten. Unsere Freundin hatte sich sofort in ihn verliebt und wollte ihn ganz schnell bei sich haben. Bedenken hatten wir keine, denn Karin (nicht zu verwechseln mit meiner Frau gleichen Namens) bot das perfekte Zuhause für einen Hund.
Wir haben schon damals nur sehr wenige Hunde vermittelt und auch nur an wirklich gute Freunde. Seit einigen Jahren jedoch vermitteln wir überhaupt keine Hunde mehr. Die Gründe sind vielfältig, vor allem aber sehen wir keinen Sinn darin, Hunde von einem Land ins andere zu karren und zu riskieren, dass sie am Ende doch in einem deutschen Tierheim landen. Sie alle sind Teil unserer großen Familie und haben einen festen Platz in unseren Herzen. Wir sorgen für sie, solange sie leben.
Oft - um nicht zu sagen meistens - werden kranke Hunde vermittelt, die Papiere falsch ausgestellt und die neuen Besitzer schlecht oder gar nicht aufgeklärt. Deutsche Tierärzte sind logischerweise nicht auf die diversen Krankheiten eingestellt, die es in südlichen Ländern, nicht aber in Deutschland gibt. Wo also soll eine sinnvolle medizinische Betreuung herkommen? Kranke Hunde vermittelt man nicht!!!
Also musste Karin viel Geduld beweisen und auch sehr lange auf ihren heiß geliebten Russel warten. Daher hat sie ihn mehrmals besucht und dabei unser Leben kennengelernt. Erst als das finale Blutbild 100%ig in Ordnung war, durfte er reisen. Wir waren ganz sicher, dass es echte Liebe war, die Karin antrieb, geduldig zu sein. Wir wussten, er würde ein Leben im Paradies bekommen. So kam´s dann auch und wir freuen uns, immer mal wieder von ihm zu hören oder Bilder zu sehen.
Donnerstag, 4. August 2016
Was ist wahrer Luxus?
Die Arbeit an meinem Buch "Himmelswölfe" hat mich ja in den letzten Monaten auf eine Zeitreise in die Vergangenheit geschickt. Fast 25 Jahre später stellte ich mir noch einmal die Frage, was mich damals eigentlich zu solch einer krassen Wende in meinem Leben getrieben hat. Ok, die Leser meines gerade erst erschienen neuen Buches, deren es ja bereits zahlreiche gibt, kennen schon einige Antworten und doch habe ich mich, gerade in diesen Tagen, erneut mit dem Thema Luxus beschäftigt, angeregt durch eine Fernsehreportage aus Ibiza. Es wurden Nobelrestaurants gezeigt in denen bereits die Tischreservierung 20.000.-€ kostet und es Champagner für 100.000.-€/Flasche gibt. So habe ich nie gelebt und ich hätte auch nie so leben wollen, obwohl ich die Chance dazu hatte. Derartige Bilder zeigen mir einmal mehr die sinnentleerte Maßlosigkeit unserer Gesellschaft.
Nun kann man sagen, dass es nur eine kleine Minderheit ist, die so lebt und es den Normalo nicht weiter betrifft. Letztlich aber sind es in meinen Augen nicht die absoluten Summen, die jeden von uns anregen sollten, über das Thema Luxus nachzudenken. Für die o.a. Menschen sind die genannten Summen eher Taschengeld, aber darauf kommt es meiner Meinung nach gar nicht an, denn alles muss man in der Relation sehen. Reportagen die zeigen, wie Promis Urlaub machen, schüren doch letztlich sowas wie Sehnsüchte und Neid, auch wenn das nur Wenige zugeben wollen. Daher sollte man sich fragen, was eigentlich der Sinn unserer Gesellschaftsstruktur ist. Letztlich reduziert sich doch alles auf den Konsum, denn Politik und EZB streben letztlich nur danach, den Konsum zu fördern und die Menschen bei Kauflaune zu halten. Der Zustand eines Landes und seiner Leute wird am Konsumklimaindex gemessen. Steigt dieser Index permanent an, geht es den Menschen gut - sagt man. Steigt er nicht mehr an, pumpt die EZB Geld in den Markt, heizt künstlich die Inflation an und glaubt, dass damit alles geregelt sei, denn viele Menschen können sich ihren persönlichen Luxus leisten. Okay, manche bleiben auch auf der Strecke, aber das sind hat Collateralschäden .... Dabei muss es nicht der Champagner für 100.000.-€ sein, es kann auch das neueste Handy werden, alle Jahre wieder, oder der UHDTV Fernseher für den es zwar noch gar keine Programme gibt, aber Hauptsache man hat ihn schon mal ... naja und von den beliebten Shopping Touren will ich gar nicht reden.
Ich kenne ein Leben in gewissem Wohlstand sehr gut, habe als Unternehmer auch nicht am Hungertuch genagt. Eines Tages jedoch wurde mir klar, dass mich der gesellschaftlich anerkannte Luxus meine Freiheit kostet. Gerade in diesen Tagen des Terrors hören wir von Politikern immer wieder, dass wir unsere Freiheit verteidigen müssen und sie nicht aufgeben dürfen, egal was Terroristen auch tun. Jedes Mal frage ich mich: "welche Freiheit eigentlich?" Konsum und Luxus sind genau die Ketten, die uns jegliche Freiheit nehmen, uns in gesellschaftliche Zwänge stecken und uns nach Dingen streben lassen, die wir nicht wirklich brauchen. An andere Werte glauben die meisten Menschen nicht, andere Dinge interessieren sie nicht. Der eigene Wohlstand steht im Focus und darf nicht bedroht werden, denn andere Werte spielen in unserer Gesellschaft kaum eine Rolle.
Als mir diese Zusammenhänge klar wurden, damals vor rund 25 Jahren, erkannte ich, dass die Freiheit der wahre Luxus ist. Es war genau der Luxus, den ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht hatte, war ich doch eingebunden in ein Wertesystem, das von Politik und Wirtschaft über die Medien bestimmt wird. Heute bekommen die Bürger vorgesagt, was sie zu denken haben, wie sie sich auszudrücken haben und was korrekt bzw. unkorrekt ist. Sie haben ihre Freiheit längst verloren und gegen einfache Schemata eingetauscht, gegen Trends auf die man leicht aufspringen kann, die keine Reflektion des eigenen Lebens erfordern und einen nicht aus der warmen Bequemlichkeit des Sofas holen.
Ich habe damals beschlossen, mir echten Luxus zu gönnen, indem ich mir meine angeborene Freiheit zurückholte. Das zu machen, was man tief im Inneren fühlt, egal ob man mit gesellschaftlichen Konventionen bricht, egal ob Andere einen für verrückt halten oder einem klarmachen wollen, dass es unmöglich ist, was man tut, genau das ist wahre Freiheit.
Diesen Luxus habe ich mir gegönnt und meine Freiheit gefunden. Plötzlich taten sich Wege auf, die ich nie gesucht hatte, Türen öffneten sich, von denen ich nicht mal ahnte, dass sie überhaupt existieren. Plötzlich ging mit meinem persönlichen Luxus nicht nur die Freiheit einher, sondern ich fand einen tiefen Sinn und erfüllende Zufriedenheit in meinem Leben.
Zweifellos lebe ich einen harten und anstrengenden Alltag. Ich muss sehr sparsam leben, um meinem Versprechen gerecht zu werden. Ja, ich habe es versprochen, jeder einzelnen Seele, die hier ein neues Zuhause gefunden hat, dass ich für sie sorgen werde, bis zum Lebensende. Luxus ist für mich, das tun zu dürfen, was ich tief in mir fühle, spontane Entscheidungen für das Leben geschundener Kreaturen treffen zu können und jeder einzelnen Seele ihre Würde und ihren Wert zurückzugeben. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen, mir ist egal, was Andere über mich denken, denn ich lebe, wie Robinson, auf einer Art Insel - wobei mein Freitag eine Frau ist und Karin heißt -. Ich kann tun und lassen was ich für richtig halte und meinen Focus auf das lenken, was mir wirklich etwas bedeutet. Dass ich deswegen gebrauchte Klamotten aus Spenden trage, ein bescheidenes Auto fahre, nie das neueste Handy habe und nie in einem Sternerestaurant essen gehe, stört mich wenig.
Die Lebensfreude meiner Schützlinge, ihre Gesundheit und innere Zufriedenheit bis ins hohe Alter, genau das ist mein ganz persönlicher und unbezahlbarer Luxus.
Nun kann man sagen, dass es nur eine kleine Minderheit ist, die so lebt und es den Normalo nicht weiter betrifft. Letztlich aber sind es in meinen Augen nicht die absoluten Summen, die jeden von uns anregen sollten, über das Thema Luxus nachzudenken. Für die o.a. Menschen sind die genannten Summen eher Taschengeld, aber darauf kommt es meiner Meinung nach gar nicht an, denn alles muss man in der Relation sehen. Reportagen die zeigen, wie Promis Urlaub machen, schüren doch letztlich sowas wie Sehnsüchte und Neid, auch wenn das nur Wenige zugeben wollen. Daher sollte man sich fragen, was eigentlich der Sinn unserer Gesellschaftsstruktur ist. Letztlich reduziert sich doch alles auf den Konsum, denn Politik und EZB streben letztlich nur danach, den Konsum zu fördern und die Menschen bei Kauflaune zu halten. Der Zustand eines Landes und seiner Leute wird am Konsumklimaindex gemessen. Steigt dieser Index permanent an, geht es den Menschen gut - sagt man. Steigt er nicht mehr an, pumpt die EZB Geld in den Markt, heizt künstlich die Inflation an und glaubt, dass damit alles geregelt sei, denn viele Menschen können sich ihren persönlichen Luxus leisten. Okay, manche bleiben auch auf der Strecke, aber das sind hat Collateralschäden .... Dabei muss es nicht der Champagner für 100.000.-€ sein, es kann auch das neueste Handy werden, alle Jahre wieder, oder der UHDTV Fernseher für den es zwar noch gar keine Programme gibt, aber Hauptsache man hat ihn schon mal ... naja und von den beliebten Shopping Touren will ich gar nicht reden.
Ich kenne ein Leben in gewissem Wohlstand sehr gut, habe als Unternehmer auch nicht am Hungertuch genagt. Eines Tages jedoch wurde mir klar, dass mich der gesellschaftlich anerkannte Luxus meine Freiheit kostet. Gerade in diesen Tagen des Terrors hören wir von Politikern immer wieder, dass wir unsere Freiheit verteidigen müssen und sie nicht aufgeben dürfen, egal was Terroristen auch tun. Jedes Mal frage ich mich: "welche Freiheit eigentlich?" Konsum und Luxus sind genau die Ketten, die uns jegliche Freiheit nehmen, uns in gesellschaftliche Zwänge stecken und uns nach Dingen streben lassen, die wir nicht wirklich brauchen. An andere Werte glauben die meisten Menschen nicht, andere Dinge interessieren sie nicht. Der eigene Wohlstand steht im Focus und darf nicht bedroht werden, denn andere Werte spielen in unserer Gesellschaft kaum eine Rolle.
Als mir diese Zusammenhänge klar wurden, damals vor rund 25 Jahren, erkannte ich, dass die Freiheit der wahre Luxus ist. Es war genau der Luxus, den ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht hatte, war ich doch eingebunden in ein Wertesystem, das von Politik und Wirtschaft über die Medien bestimmt wird. Heute bekommen die Bürger vorgesagt, was sie zu denken haben, wie sie sich auszudrücken haben und was korrekt bzw. unkorrekt ist. Sie haben ihre Freiheit längst verloren und gegen einfache Schemata eingetauscht, gegen Trends auf die man leicht aufspringen kann, die keine Reflektion des eigenen Lebens erfordern und einen nicht aus der warmen Bequemlichkeit des Sofas holen.
Ich habe damals beschlossen, mir echten Luxus zu gönnen, indem ich mir meine angeborene Freiheit zurückholte. Das zu machen, was man tief im Inneren fühlt, egal ob man mit gesellschaftlichen Konventionen bricht, egal ob Andere einen für verrückt halten oder einem klarmachen wollen, dass es unmöglich ist, was man tut, genau das ist wahre Freiheit.
Diesen Luxus habe ich mir gegönnt und meine Freiheit gefunden. Plötzlich taten sich Wege auf, die ich nie gesucht hatte, Türen öffneten sich, von denen ich nicht mal ahnte, dass sie überhaupt existieren. Plötzlich ging mit meinem persönlichen Luxus nicht nur die Freiheit einher, sondern ich fand einen tiefen Sinn und erfüllende Zufriedenheit in meinem Leben.
Zweifellos lebe ich einen harten und anstrengenden Alltag. Ich muss sehr sparsam leben, um meinem Versprechen gerecht zu werden. Ja, ich habe es versprochen, jeder einzelnen Seele, die hier ein neues Zuhause gefunden hat, dass ich für sie sorgen werde, bis zum Lebensende. Luxus ist für mich, das tun zu dürfen, was ich tief in mir fühle, spontane Entscheidungen für das Leben geschundener Kreaturen treffen zu können und jeder einzelnen Seele ihre Würde und ihren Wert zurückzugeben. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen, mir ist egal, was Andere über mich denken, denn ich lebe, wie Robinson, auf einer Art Insel - wobei mein Freitag eine Frau ist und Karin heißt -. Ich kann tun und lassen was ich für richtig halte und meinen Focus auf das lenken, was mir wirklich etwas bedeutet. Dass ich deswegen gebrauchte Klamotten aus Spenden trage, ein bescheidenes Auto fahre, nie das neueste Handy habe und nie in einem Sternerestaurant essen gehe, stört mich wenig.
Die Lebensfreude meiner Schützlinge, ihre Gesundheit und innere Zufriedenheit bis ins hohe Alter, genau das ist mein ganz persönlicher und unbezahlbarer Luxus.
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