Dienstag, 26. Juli 2016

Prioritäten setzen

Liebe Freunde und Fans,

Ja, manchmal ist es einfach zu viel auf einmal. In den letzten Wochen galt es, gleich mehrere Dinge unter einen Hut zu bekommen:
1. Mein Buch "Himmelswölfe" endlich druckreif fertigzustellen
2. Die Quinta feuerfest zu machen
3. Unser großes Rudel von knapp 50 Hunden weiter gut zu versorgen
4. im Social Media nicht ganz abzutauchen

Mittlerweile ist "Himmelswölfe" auf dem Markt, auch als eBook und ich freue mich bereits über echt tolles FeedBack. Einen ganz lieben Dank an all meine treuen Fans, die großes Interesse zeigen, fleißig lesen und damit auch noch unser Naturschutzprojekt unterstützen. Der gemeinnützige Verlag ist ja ein integrierter Bestandteil des gemeinnützigen Projektes und dient ausschließlich dazu, die Projektfinanzierung abzusichern. Somit gehen die Einnahmen direkt in den Verein und damit fließt jeder Cent in unser Naturschutzprojekt Leben. Je erfolgreicher also unsere Bücher sind, umso besser für Natur- und Tierschutz.

Unter Punkt 2 habe ich oben gelistet, dass die Quinta feuerfest gemacht werden muss. Das ist auch so ein Dauerthema, dass jeden Sommer auf uns zukommt. Im Jahr 2003 hat es uns so massiv erwischt, dass wirklich restlos alles abgebrannt war und wir nur das alte Farmhaus retten konnten. Es war ein Gottesglück, dass keinem der Tiere etwas passiert ist. Unser Notfallplan hatte funktioniert und niemand kam zu Schaden. In 2004 passierte es gleich nochmal, aber nicht so massiv wie im Jahr zuvor. Daher reinigen wir in jedem Sommer das Gelände rundum von allem Brennbaren. Im Sommer ist hier alles trocken und verdörrt. Bei Temperaturen jenseits der 35 Grad brennt es entsprechend leicht. Eine weggeworfene Zigarette, eine Glasscherbe ... all das können Auslöser sein. Durch die oft starken Winde dehnen sich die Feuer dann sehr schnell aus und sind kaum noch zu kontrollieren. 100%igen Schutz gibt es eh nicht, man kann sich halt nur bemühen. Naja und da wir auch nicht jünger werden, kommt mir die Arbeit jeder Jahr ein wenig anstrengender vor.

Zu Punkt 3 lässt sich sagen: Unser Rudel lebt ja frei und wild auf dem riesigen Quintagelände. Dennoch suchen sie weniger die Freiheit, als die Nähe zu uns. Jeder sucht Anerkennung, Streicheleinheiten und Bespaßung. Da wir nur hoffnungslose Notfälle aufnehmen, die bei allen anderen Orgas durch´s Raster fallen und getötet werden sollen, ist der Pflegeaufwand entsprechend hoch. Am Ende steht jedoch immer ein glücklicher Hund, der unter seinen Artgenossen sein Leben so leben kann, wie er es möchte. Besonders die alten Hunde sind pflegeintensiv. Ihnen einen schönen Lebensabend zu gestalten, stellt für uns eine besondere Priorität dar. Meine Frau Karin - Spitzname "Omi" - kommt dieser Aufgabe mit besonderer Hingabe nach und ich bewundere sie dafür.

Naja und dann gibt es ja noch EUCH, meine Freunde und Fans, die ich auch gerne ein wenig auf dem Laufenden halten möchte. Ich freue mich sehr über viele neue Fans und Leser und bedanke mich bei meinen Stammlesern und Fans für die Treue und die stetige Zunahme an Followern und Likes bzw. Plussen (keine Ahnung was der Plural von Plus ist, aber alle Googler wissen, was ich meine).

Diesen Blog hatte ich ja in den letzten Wochen vernachlässigt, aber es ging einfach nicht anders. Ich denke, dass sich das jetzt wieder ändert und ich regelmäßig über das Projekt, unseren Alltag und die diversen Bücher berichten werden.

Als denn danke ich Euch für Eure Treue und lasst uns gemeinsam hoffen, dass nicht noch einmal das passiert, was Ihr auf diesem Foto aus 2003 seht, denn das wäre unser Alptraum schlechthin.

Es grüßt Euch
Euer Peter-Johannes