Ich bin Autor und betreibe gleichzeitig ein Naturschutzprojekt in Portugal. Vieles bewegt mich, ja entsetzt mich geradezu. Ich habe mich für ein zweigleisiges Lebenskonzept entschieden. Schreiben ist meine große Leidenschaft. Andererseits reicht mir das nicht, denn ich will nicht nur mit der Tastatur etwas verändern, sondern auch mit den Händen.
Unsere globalisierte Welt rennt zielsicher auf ein Desaster zu. Alle wissen es, manche ignorieren es, manche verdrängen es, manche haben Angst aus ihrer Bequemlichkeit gerissen zu werden und wieder andere irren ziellos durch unser gesellschaftliches Leben und schließen sich einfach denen an, die die eingängigsten Parolen und Versprechungen absondern. Viele sind durchaus betroffen, berührt von Bildern brennender Asylbewerberheime, berührt von ertrinkenden Menschen im Mittelmeer, entsetzt von Tierquälerei und Umweltzerstörung oder den regelmäßig wiederkehrenden Lebensmittelskandalen. Man schüttelt den Kopf, nimmt sich vor etwas zu tun, doch bevor aus dem Vorhaben eine konkrte Aktion wird, hat der Alltag bereits wieder die Oberhand gewonnen und es bleibt beim empörten Berührtsein.
Klar, wir sind gestresst, haben immer
weniger Zeit und diese neue, multimediale Gesellschaft mit ihren 2nd
und 3rd Screenangeboten lässt uns ja nicht mal mehr in
Ruhe fernsehen. Okay, bleibt also nur zu hoffen, dass es die Politik
am Ende doch richten wird. Wir vertrauen Menschen, die wir nicht
wirklich kennen, indem wir ihnen alle 4 Jahre unsere Stimme geben und
darauf bauen, dass sie es schon richten werden. Wir haben eine
„Mutti“ als wichtigste Politikerin, wie schön. Da las ich doch
heute zufällig diesen Spruch: „Eine Mutter kann vieles ersetzen,
aber nichts kann eine Mutter ersetzen“. Okay, wir haben unser aller
Mutti und daher müssen wir uns auch keine soooo großen Sorgen mehr
machen, oder doch?
Wollen wir wirklich etwas ändern oder
bauen wir darauf, dass während unserer verbleibenden Lebenszeit eh
nichts Schlimmes passieren wird?
Ich will mein Leben nicht auf vage
Hoffnungen gründen. Ich will nicht nur der empörte Zuschauer sein,
ich will mehr, ich will konkret etwas tun und ich tue das schon viele
Jahre lang an dem Ort an den die Wellen des Lebens mich gespült
haben. Wenn wir diese Welt verändern wollen, wenn wir sie menschlich
machen wollen, wenn wir sie wieder zu UNSERER Welt machen wollen,
dann sollten wir sie weder den Politikern noch den weltweit
operierenden Konzernen überlassen. Wir sollten sie wieder zu unserer
Welt machen, in der WIR bestimmen und das nicht nur alle 4 Jahre an
der Urne … kein Wunder, dass dieser Kasten WahlURNE heißt, denn in
dieser Urne beerdigen wir unsere Selbstbestimmung, aber auch unsere
Selbstverantwortung.
Deswegen beginne ich diesen Blog, in
dem ich über all das berichten werde, was sich in meinem
unmittelbaren Umfeld abspielt, was ich tue, was ich erfahre, was ich
recherchiere, was mir besonders gegen den Strich läuft, was kaum
jemand weiß und was unser aller Leben massiv beeinflusst ohne dass
wir es merken.
Da auf Medien kein Verlass ist, nicht
mal auf die Öffentlich-Rechtlichen, denke ich, dass es wichtig ist,
Dinge bekannter zu machen, die gerne unter den Teppich gekehrt
werden. Meinungsmanipulation kann man nur durch Fakten begegnen und
diese Fakten können auch schon mal dem entgegenlaufen, was man uns
glauben machen will. Meine Themen sind:
- Naturschutz und Ökologie
- Nahrungsmittelproduktion und Ausbeutung der 3. Welt samt der Schwellenländer
- Die Privatisierung der weltweiten Wasserressourcen
- EU-Politik, Gentechnik, TTIP und CETA
- Flüchtlingspolitik und die wahren Gründe, warum es überhaupt Flüchtlinge gibt
- Eugenische Bestrebungen und der wahre, weltweite Rassismus
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